Montag, 17. April 2017

Klettern in Kroatien - Velika Paklenica

In den vergangenen Jahren war ich mit Freunden immer wieder mal eine Woche in ein Klettergebiet gereist. Nach Frankenjura, Donautal und sächsische Schweiz fiel die Wahl diesmal auf Kroatien, weil in den Osterferien das Wetter in Dalmatien lockte. Es hielt, was es versprach: Vom 8. bis 16.04.2017 hatten wir eine Woche Sonne pur, tagsüber um die 20 Grad. Ideale Bedingungen, um Sportkletter-Routen oder Mehrseillängen zu klettern. Der neue Kletterführer , den es am Kiosk in der Schlucht der Velika Paklenica zu kaufen gab, bot mit detaillierten Fotos und Routenbeschreibungen alles was das Kletterer-Herz begehrt. Die vielen Möglichkeiten führten zur Qual der Wahl, war es doch in einer Woche nicht annähernd möglich, die verschiedenen Felsen bzw. Sektoren durchzuprobieren. Die kurzen Routen direkt am Wegesrand waren knackig bewertet und die älteren etwas speckig, weil sie sich großer Beliebtheit erfreuen. In der Ferienwoche vor Ostern war der Betrieb zwar rege, aber nicht überfüllt. Das änderte sich am Karfreitag. Scharen pilgerten in die Schlucht und es ergaben sich teilweise Wartezeiten vor und in den beliebten Routen. Der Fels ist griffig und scharfkantig, was für gute Tritte und Griffe sorgte, aber leicht zu Aufschürfungen an den Fingern sorgte.
Unsere Unterkunft befand sich direkt an der Straße, die zum Eingang 1 des Nationalparks führte. Wir konnten in 20 bis 60 Minuten die Einstiege zu Fuß erreichen. Da auch die Infrastruktur des Ortes Starigrad nichts zu wüschen übrig ließ, verbrachten wir eine schöne Woche dort.
Natürlich durfte ein Ausflug in das nahegelegene Zadar mit der schönen Altstadt und der genialen Meeresorgel nicht fehlen. Eine empfehlenswerte Wanderung durch die Paklenica-Schluchten habe ich an anderer Stelle beschrieben.













Sonntag, 16. April 2017

Wandern von der Mala Paklenica zur Velika Paklenica

Urlaub in Starigrad - Klettern und Wandern im Nationalpark Paklenica. Einen Tag - Donnerstag -  hatte ich als Wandertag auserkoren. Gemeinsam mit Susanne und Joda machte ich mich auf zur Durchschreitung der wilden Paklenica-Schluchten. Über knapp 18 km und ca. 900 hm erwanderten wir die Natur der relativ einsamen Schlucht der kleinen Paklenica, durch die wir bis zur Hochfläche aufstiegen. Der Abstieg in die Schlucht der großen Paklenica bedeutete gleichmaßen das Betreten des Kletter-Paradieses mit vielen Touristen. Der Aufstieg war anspruchsvoll ohne festen Weg und führte überwiegend durch das Flussbett über Geröll, Gestein und kleinere Kletterstellen. Mit Erreichen der Hochfläche ging es über Pfade und Wanderwege weiter.
Die Trinkpausen und Sightseeing-Stops eingerechnet benötigten wir ca. 8 Stunden bis zum Cafe im Bereich der Kletterwände in der Velika Paklenica.
Rundum ein wunderschöne, wenn auch anstrengende Wandertour - Danke für den schönen Tag, Joda und Susa!
Hier gibt's die Route bei ViewRanger:  Route Mala und Velika Paklenica










Samstag, 7. Januar 2017

Winterpracht auf dem Kandel

Das neue Jahr 2017 nutzten wir für einen Besuch von Freunden und Verwandten in Freiburg. Überrascht wurden wir am 3.1. dann von diesem wunderbaren Winterwetter, das wir auf einem Kurzausflug auf den Kandel genossen. Diese Fotos muss ich einfach posten! Aufgenommen mit meinem Handy :).
Während im Glottertal die Sonne noch gegen den Nebel kämpfte, herrschte oben auf dem Kandel klirrende Kälte mit Sonnenschein.






Samstag, 15. Oktober 2016

2 Tage Trekking

Es war endlich soweit. Das organisatorische war geklärt -  Busse rausgesucht, Unterkunft gebucht, ein Teil des Gepäcks untergestellt, Wetter passt - es konnte los gehen.  1400 Höhenmeter waren zu überwinden, der Gipfel liegt auf 3717 m - Spaniens höchster Berg.
Die Temperatur war für unsere Übernachtung im Freien auf dem Gipfel um den Gefrierpunkt vorhergesagt - gefühlt war es kälter. Brrr!
Der Sendero war klasse und zum Sonnenuntergang waren wir beide allein auf dem Gipfel :-). Weil es immer kälter wurde, wärmten wir uns an den Schwefeldämpfen, die hier und da aus den Löchern kamen. Zum Schlafen mussten wir wieder etwas absteigen, weil es keine annähernd ebene und windgeschützte Stelle gab. Das war auch besser so, strömten doch ab 6 Uhr Dutzende Wanderer aus dem Refugio zum Sonnenavufgang nach oben. Ob der Kälte war ich ganz froh, dass die Nacht rum war. So kalt habe ich noch nie im Freien ohne Zelt geschlafen.
Wie die Fotos zeigen werden, war es trotzdem ein einmalig schönes Erlebnis.

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Teneriffa - Projekt Teide

El Medano war unsere Wahl für die erste Nacht. Jetzt sind wir in Vilaflor und wollen morgen, am Freitag, den Teide besteigen und auf dem Gipfel übernachten. :-).

Samstag, 3. September 2016

Klettern in der sächsischen Schweiz

Verspätet möchte ich unsere Tour in die sächsische Schweiz vom 13. bis 20.8. posten. Im Herbst mit 4 Personen geplant, wuchs die Anzahl der Teilnehmer dann doch noch auf 7 (8) an. Zu meiner großen Freude konnte Dana doch noch ein paar Tage freischaufeln und mit Lola 2 Tage später anreisen. Das Wetter war ein absoluter Traum - wir konnten täglich in der aufgehenden Sonne frühstücken.
In der Planung entschieden wir uns für die Unterkunft Ottendorfer Hütte bzw. Ferienhaus zur Ottendorfer Hütte, weil sie in direkter Nähe sowohl zu den Schrammsteinen, dem Kirnitzschtal und Tschechien liegt, als auch direkt an der Etappe des Malerwegs, den Christiane und ich im Vorjahr dort unterbrechen mussten.
Der für einen Tag engagierte Klettertrainer Ali machte uns mit Theorie und Praxis des Schlingenlegens vertraut. Der bekannte Kindskopf (oder Affenfaust) wird nach seiner Aussage so gut wie nie benutzt, weil die Auflagefläche im Vergleich zu anderen Schlingenknoten gering ist. Weitere hilfreiche Informationen zum "Klettern auf sächsische Art" finden sich beim bergzeit magagzin (https://www.bergzeit.de/magazin/klettern-saechsische-schweiz/).
Unsere erste Kletterei startete dann am Papststein, wo wir einfache Routen klettern und das Schlingenlegen unter fachkundigen Augen probieren konnten. Ali kletterte dann die Route frei nach, um die Schlingen zu kontrollieren :-P. Am Abschlusstag gabs Genußkletterei an der Westecke am Lilienstein - traumhaft!
Von den 6 Tagen ging ich 3 Klettern, 2 Wandern, einen halben MTBiken und einen halben Chillen. Alles was das Outdoorherz begehrt :).