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Donnerstag, 12. September 2019

Die letzten Etappen in Frankreich

Die Highlights reihen sich aneinander. An der Küste entlang hatten wir drei Tage lang immer wieder traumhafte Strecken durch Pinienwälder in etlichen Variationen. Manche dicht zugewachsen wie Urwälder mit Gestrüpp und hohen, alten Pinien. Andere lichter, der Erdboden dicht mit Wurmfarn bedeckt. Dann wiederum junge Pinien, neu angepflanzt, blühendes Heidekraut, Stechginster dazwischen, das reinste Farbspiel. "Herrlich!", höre ich Christiane immer wieder ausrufen und freue  mich, dass es ihr trotz der Strapazen - die ich nicht unter den Teppich kehren will - gefällt.
In der Nacht an der Düne gab es starken Regen mit Windböen. Der Sand wehte und spritzte das gesamte Zelt schmutzig. Beim Abbau am Morgen platzt ein Schauer herein und unterbricht mich beim Einpacken - das zehrt an den Nerven! Doch wenige Stunden später, wenn die Sonne strahlt, der Rückenwind schiebt und wir die herrlichsten Orte passieren, der Espresso perfekt ist - ist alles wieder vergessen. Es ist wunderbar schön.
Heute kam wieder ein Höhepunkt nach dem anderen. Bayonne ist schön, geschichtsträchtig. Danach Biarritz - unfassbar schön! Kein Wunder, dass wir hier sehr vielen Touristen begegnen.
Diese Nacht wird unsere letzte in Frankreich sein - morgen heißt es nicht mehr Bonjour sondern Buenos Dias. Ich freu mich drauf!
Die Berge kamen heute in Sichtweite. View Ranger half beim  Identifizieren der Gipfel.