Samstag, 13. Juli 2024

Slowenien im Sommer 24 - Teil 1: Soča

 Slowenien steht schon lange auf unserer Wunschliste und in diesem Sommer war es nun soweit. Nach der Geburtstagsfeier meiner Schwester in Innsbruck machten wir uns auf nach Villach, von dort aus dann mit viel Zeit über den Vršičpass über Trenta und Soča nach Bovec. Diese landschaftlich und fahrtechnisch sehr reizvolle Strecke genossen wir sehr, sogen die Atmosphäre bei etlichen Zwischenstopps auf und kamen am Nachmittag auf dem Campingplatz Polovnik in Bovec an. In den darauffolgenden Tagen nahmen wir den „Soča Pot“ unter die Wanderschuhe. Der regelmäßige Busverkehr machte es möglich, den Bulli stehen zu lassen und die Strecke von der Quelle bis Bovec umweltfreundlich zu erwandern. Dieser Soča Trail ist der schönste Teil des Alpe-Adria-Trails. Die Fotos sprechen für sich. Das Sonnenwetter mit 30 Grad erhöhte unsere Pausenfrequenz mit Abkühlungen in der Soča sehr 😅👙🩲.

An den insgesamt 3 Tagen und 4 Nächten erkundeten wir auch die Quelle in einer kleinen Höhle und stiegen von dort bis Trenta ab. Ein heftiges Gewitter stoppte unsere Wanderung - die eigentlich bis Soca führen sollte - abrupt. Am Samstag, 12. Juli, fuhren wir weiter Richtung Ljubljana.



Sonntag, 2. Juni 2024

Fankenjura 2024

Lang schon hatten wir uns auf das Wochenende in der "Fränkischen" gefreut. Wie im letzten Jahr logierten wir in Stierberg beim Landgasthof Fischer. Die Kombi von Zimmer und Zeltwiese ist einfach großartig.
Die Kletterfreuden hielten sich wegen des Regenwetters in Grenzen, aber nach etwas Recherche fanden wir den Weißenfels, an dem - zumindest die schweren Routen - auf bei Regen Klettern möglich ist.
Wie immer war die Stimmung trotzdem gut und abends hieß es wieder "Spiel frei", nein, nicht für Werwölfe, sondern für "Hitster", das Musikspiel. Aufgrund des Regens mussten wir zum Klettern auf Boulder- und Kletterhalle in Erlangen ausweichen. Das obligatorische Abschlussfoto zeigt die diesjährige Truppe 😊.

Sonntag, 12. Mai 2024

Wandern und mehr in Wetzlar

Über das lange Wochenende zu Christi Himmelfahrt gehen wir traditionell Wandern. Diesmal waren wir seit langem mal wieder zu zweit untwegs. Von Wetzlar aus wanderten wir im Lahntal.

Montag, 1. April 2024

Klettern in Arco II

Die Vorfreude auf die Felsen, die gemeinsamen Abende und das leckere Eis war bereits in den letzten Wochen groß. In der Woche vor Ostern vom 24. bis 31. April fuhren wir dann zum zweiten Mal nach Arco. Der Palazzo Oltre war auch diesmal die Wahl für die Unterkunft und so stand schöner Kletterei nichts ... Moment, doch etwas, das regnerische Wetter ...  im Wege. Die ersten beiden Tage ließen noch genügend trockene Zeit für viele Sportkletterrouten, wohingegen wir den Mittwoch zum Shopping und Wandern nutzten. Gücklicherweise konnten wir auch am Samstag noch den Tag ausgiebig nutzen, bevor am späten Nachmittag der Regen einsetzte. 
Hartgesottene konnten einen Sektor im Gebiet Massone mit Überhang auch während des Regens nutzen. Bei 6b aufwärts war allerdings nicht für jeden etwas dabei. 
Aber wer lässt sich schon die gute Laune durch Regen vermiesen? Wir doch nicht!
Die lustigen Abende mit Gesellschaftsspielen ließen das durchwachsene Wetter leicht vergessen und machten auch diese Woche zu einem schönen Erlebnis. In diesem Jahr suchten wir die folgenden Gebiete auf: Belvedere, Massone, Muro dell'Assino, Croz de le niere.
... alle Augen auf Dieter - so klettert man diese Stelle!




Montag, 22. Januar 2024

Ski fahren in Stuben/Vorarlberg

 Die freie Zeit im Januar bot Gelegenheit, außerhalb von Schulferien mit Freunden Urlaub zu machen. Weil mir Finale im November 23 so gut gefallen hatte, wollte ich mit Thomas noch einmal dorthin. Es ergab sich, einen Skiurlaub und den Kletterurlaub zu kombinieren. Mit dabei sein sollten neben Thomas noch Jupp und Robin.

Eine beispiellose Pannenserie veränderte die Planung, aber jetzt von Anfang an.

Thomas verletzte sich beim Bouldern an der Wade und konnte somit nicht Ski fahren, weshalb ich allein mit Jupp auf Tour ging. Auf der Fahrt nach Stuben entpuppte sich eine Motorstörung letztendlich als Motorschaden. Ein Erlebnis von Pannendienst, Wartezeit, Hotelaufenthalt und Leihwagen, auf das ich lieber verzichtet hätte, doch Jupp und ich machten das beste daraus und kamen einen Tag später in Stuben an. Das Wetter zeigte sich von der besten Seite und brachte uns zusammen mit der zwei Meter Schneedicke auf dem Arlberg zwei wunderschöne Ski-Tage. Das letzte Mal war ich vor ca. 15 Jahren gefahren, doch war ich nach ein-/zwei Abfahrten wieder im Flow.

Anschließend stieg ich in Thomas Auto um, damit wir zügig nach Finale weitfahren konnte. Nun folgte die zweite Panne: Nach Ankunft in Finalborgo erwischte Thomas eine heftige Magen-Darm-Grippe, die ihn zwei Tage lahm legte. Einen Tag nutzte ich zum Shoppen in Finale, den zweiten für einen Ausflug nach Genua. Einigermaßen fit wollten wir nun mit dem Klettern starten, jedoch erwischte uns Panne drei: Motorstörung! Nach Lösungssuche mithilfe von italienischen Mechanikern und Telefonkontakt mit der Heimatwerkstatt sowie Versicherung blieb nur eine sinnvolle Alternative: Vorsichtige Heimfahrt mit gedrosselter Leistung soweit der Motor durchhält. Bis Heidenheim war das der Fall, Pannendienst und Hotelübernachtung war für mich fast schon Routine :-P.
Die Pechsträhne habe ich dann hoffentlich für dieses Jahr abgehakt.




 

Mittwoch, 29. November 2023

Klettern in Finale Ligure im Nov 2023

 Gerade zurück aus dem Urlaub halte ich die wichtigsten Eindrücke aus diesem herrlichen Kletterurlaub fest. Eine Woche mit schönen Felsklettereien aber auch einem Tag mit dem Mountainbike in le Manie liegen hinter uns.

Hin- und Rückfahrt liefen problemlos ab. Es war eine gute Entscheidung, an einem Tag durchzufahren, weil wir so mehr Zeit vor Ort hatten. Die Ferienwohnung für 4 Personen hatten wir in der Nähe von Finalborgo gesucht, damit wir sowohl Altstadt als auch den Strand in wenigen Minuten zu Fuß erreichen konnten. Mit Gianluca hatten wir einen sehr freundlichen und hilfsbereiten Vermieter, der jederzeit für Fragen zur Verfügung stand.
Das Wetter spielte mit und die Sonne verwöhnte uns auch schon in den Morgenstunden mit wärmenden Strahlen, denn es war im November nachts schon recht frisch. Zum Klettern das ideale Wetter!
In den folgenden Gebieten und Sektoren waren wir sowohl in Sportkletter- als auch in Mehrseillängenrouten aktiv. Als Highlight möchte ich die Grotta dell'Edera hervorheben, die einzigartig ist. Die Fotos sprechen für sich. Herzlichen Dank an Dieter, Thomas und Jochen für die wunderbare Urlaubswoche!

21. November:
Rocca Carpanea, Grotta dell'Edera, Parete Dimenticata

22. Nov:
Valle Aquila, Tre Frati

23. Nov:
Rocca Carpanea, Pilastru di Mu, Alveare

25. Nov
Valle Sciusa e Valle Ponci, Rocca di Corno settore Sud

26. Nov:
Borgagni e Valle di Nava, Falesia della Luna













Donnerstag, 7. September 2023

Usingen - Oberursel - Frankfurt - Dreieich

Teil 4 meiner Deutschlandwanderung

Nun ging es wieder allein weiter. Von Eschbach bw. Usingen durch den Taunus bis in die Mainebene und durch Fankfurt bis nach Dreieich. Dass der Taunus ein herrliches Wandergebiet ist, ist allgemein bekannt. Dennoch überraschte mich, dass ich bei Oberursel einen so schönen Platz für mein Zelt fand. Rundherum auf den Wegen reger Betrieb mit Joggern, Radfahren und Hunde-Spaziergängern, ich im Buchenwald so gut wie unsichtbar für die anderen. Die Luft inmitten des Waldes war herrlich. Mein Schlaf gut und erholsam. Der Weg in Frankfurts Innenstadt war nicht so asphaltlastig, wie ich es erwartet hatte. Die Unter- bzw- Überquerungen der Autobahnen sowie der Fluglärm waren zwar sehr störend, aber die ruhigen Stadtbezirke von Frankfurt kannte ich so nicht. Es gibt grüne Adern mit Parks, auf  denen man gut durch die Stadt wandern kann. Allein die Innenstadt musste ich mittels Asphalttreterei durchqueren.
Im südlichen Bereich herrlicher Wald, doch leider setzt alle 3-4 Minuten ein Jumbo zur Landung an und nervt durch lauten Fluglärm.
Anbei noch ein Bild der bisherigen Gesamtstrecke von ca. 313 km.


Freilichtmuseum Hessenpark bei Ansbach
 
Wald im Taunus bei Oberursel. Unweit davon stand mein Zelt :-)
 
Downtown Frankfurt

Der Römer in F-Altstadt

Blick nach oben aus der Hängematte

Rodenbach - Herborn - Leun - Grävenwiesbach

Hier ein Gastbeitrag von Achim:

Unsere gemeinsamen Wanderetappen begannen in Rodenbach-Bahnhof am Westerwald. Für einige Tage habe ich Daniel kurz entschlossen begleitet. Nach jahrelanger Schreibtischtätigkeit und völlig konditionsfrei forderten mich bereits die erste Steigung aus dem Dilltal in den Westerwald und die Schwerkraft des Rucksacks heraus. Schon bald entdeckten wir die Schönheiten am Wegesrand: Schwämme am Baumstumpf, bemooste Grenzsteine, Mistkäfer, Herbstzeitlose oder braune Grashüpfer, die auf sonnigen Wegen ihre Flugkünste demonstrierten. – Der Westerwald ist groß genug, um den Tal-Lärm zu absorbieren, was man vom Dillenburg nicht behaupten kann. Weiter südlich endete die erste gemeinsame Etappe in Herborn a.d. Dill. Die kleine Altstadt überrascht mit Denkmälern aus dem späten Mittelalter und der frühen Neuzeit, besonders das wuchtige Rathaus von 1589 mit zahlreichen Bürgerwappen und die etwa gleichzeitig entstandene „Hohe Schule“, eine reformierte universitätsähnliche Ausbildungsstätte. Der tschechische Philosoph Johann Amos Comenius studierte hier zwei Jahre. Die kleine Altstadt bildet nicht nur um den Marktplatz ein geschlossenes Fachwerk-Ensemble.

Dass wir in drei Tagen nur zwei Wanderer sahen, mag an der geschlossenen Gastronomie gelegen haben, wie z.B. in Greifenstein, einem Ort mit Weitblick. Der schöne Grenzsteinweg führte weiter durch die etwas verlassene Siedlung „Zukunftsdorf Waldhof“. Das eher unscheinbare Leun an der Lahn steht im Schatten von Braunfels, in dem wir bei einem Eiskaffee die bemerkenswerte Altstadt und das Schloss bewunderten. Es folgte ein längerer Abschnitt durch Mischwald, der bereits zum Taunus gehörte. Die empfehlenswerte DJH in Grävenwiesbach hat sich ganz auf Schulklassen eingestellt. Wanderer wie wir seien leider sehr selten geworden. Für mich ging es am nächsten Morgen nach über 60 Wanderkilometern per Bahn zurück.