Samstag, 23. Juli 2016
Erwanderung der Isla del Sol
Unsere Wanderung am 22.7.2016.
Diese Tour gehört zu den Top 5 meiner Tracks! Traumhafte Ausblicke! Fotos reiche ich nach :-).
Hier die gpx-Datei zum Download: https://1drv.ms/u/s!AvpeyfSZt-iph5krgwrgGiOyNNI4Tw
Freitag, 22. Juli 2016
Isla del Sol Fotos
Leider lassen sich hier auf der Insel keine Fotos mehr posten. Das hole ich nach, wenn wir wieder auf dem Festland sind.
Wir starten heute das Erwandern der Insel.
Donnerstag, 21. Juli 2016
Isla del sol
Das Highligt unserer bisherigen Reise: die autofreie Insel auf dem Lago de Titicaca. Welch glückselige Ruhe! Höchstens ein paar Eselsrufe oder Hammerschläge unterbrechen die Stille. Geniale Aussicht direkt von unserem Bett aus. Wir sind spontan 'solo ida' zur Insel gefahren und haben uns von Iver - einem zwölfjährigen Inseljungen - zum Hostel Intikala führen lassen. Das Zimmer liegt traumhaft! (siehe Fotos). Wir überlegen, ob wir nicht ein paar Tage länger bleiben. Das Licht und die Luft sind unglaublich. Unser Hostel liegt auf ca.3900 m Höhe. Nachts wird es allerdings sehr kalt, teilweise mit Frost.
Nach dem Glauben der Inka sind hier die Geschwister Sonne und Mond geschaffen worden. Auch die ersten Inkas - Manco Capac und Mama Occlo - sind auf der Isla del Sol erschaffen worden. Sie bekamen einen Stab in die Hand uns sollten sich auf den Weg begeben. Wo der Stab fest im Boden stecken blieb, sollten sie sich niederlassen. So entstand Cusco und später daraus das Inkareich.
Auf der Isla del Sol (die Isla de la Luna liegt übrigens nebenan) sollen nach neuesten archäologischen Erkenntnissen schon 6000 vor Ch. Menschen gesiedelt haben.
Morgen erkunden wir die Insel - dann gibt's weitere Bilder.
Puno
Mittwoch, 20. Juli 2016
Canyon del Colca - Trekking- Tour
Auf zum Trekking in den Canyon del Colca, dem zweittiefsten Canyon der Welt. Da mir die Tour vor vier Jahren mit Ralf soviel Spaß gemacht hatte, wanderte ich sie mit Christiane gern noch einmal. Am ersten Tag fuhren wir mit dem Bus zunächst bergan bis Chivay, nach dem Frühstück dann weiter zum Mirador del Condor, wo wir viele Condore beim kreisen in der Thermik beobachten konnten. Kurz vor Cabanaconde begann der Trek dann. 3 Stunden über 1000 Höhenmeter hinab in die Schlucht - das ging sehr in die Knie! Die Aussichten und die Vorträge unseres Führers Rafael boten dafür reichlich Freude. Unten angekommen gabs Mittagessen in einem Dorf mit Erholungspause. Die restlichen 3 Stunden verliefen in der Schlucht entlang bis zur "Oase". Die müden Glieder konnten wir in einem Pool entspannen :).
In den letzten 4 Jahren hat sich viel geändert. Während wir damals noch mit 10 Leuten und ohne Strom in strohgedeckten Hütten übernachteten, waren diesmal ca. 50 Touristen dort, mit Strom und gemauerten Hütten. Der Tourismus in Peru ist auf dem Vormarsch. Sehr viele Franzosen und Holländer trafen wir schon in Arequipa, nur wenige Deutsche. Auch das hat sixh verlagert.
Am nächsten Tag mussten wir um 5 Uhr starten, um den 3 1/2 stündigen Aufstieg am kühlen Morgen hinter uns zu bringen. Wieder mussten über 1000 Hm überwunden werden. Ein paar Teilnehmer kapitulierten und ließen sich auf dem Rücken von Maultieren den schmalen Weg hinauftragen. Wir hielten durch und kamen kurz nach Sonnenaufgang am Rand dea Plateaus an (siehe Gruppenfoto). Nach dem Frühstück in Cabanaconde konnten wir uns in Aguas Calientes (heißen Quellen) entspannen und erholen. Der Rückweg nach Chivay und dann nach Arequipa wurde durch etliche Miradores aufgelockert. Unter anderem hielten auf der Passhöhe des Altiplanos auf 4910 m Höhe.
Viel Glück hatten wir mit unserer Gruppe: 2 Kanadierinnen, 1 Spanier mit seiner neuseeländischen Freundin, Kathy aus Deutschland und zwei Holländer. Die Stimmung war super, die Gespräche ein Gemisch aus Englisch, Spanisch und Deutsch :). Nach geschafftem Aufstieg stellten wir uns zum Gruppenfoto zusammen. Heute (Dienstag) sitzen wir im Bus nach Puno, der peruanischen Stadt am Titicacasee auf ca. 3800 m.