Sonntag, 25. März 2012

Die Mochicas - Peruanische Kulturgeschichte






Unseren ersten Tag in Chiclayo verbrachten wir auf einem Kulturtrip zu 3 archäologischen Stätten bzw. Museen.
In Peru ist WiFi sehr dünn gesäht, die Straßen sind schlechter, die kulinarischen Genüße beziehen sich eher auf Fleisch oder Fischgerichte, dafür wird man prompt bedient und bekommt die Getränke vor dem Essen.
Zur Kultur: Die Moches bzw. Mochicas haben ca. 600 Jahre lang bis etwa 600 n.C. die Nordküste Perus bevölkert, bevor sie von den Inkas niedergemacht wurden. Zeugnisse ihrer Kultur in Form von Grabbeilagen und Lehmpyramiden etc. konnten wir heute besichtigen. Eine nette Tagestour, von der wir erst nach Sonnenuntergang zurückkehrten.

Adiòs Ecuador - bienvenidos Peru

Nach 6 1/2 Wochen Ecuador haben wir bei Macarà die Grenze zu Peru überquert. Schnell wandelt sich die Landschaft an der Küste von Wald über Grasland zur Wüste. Zwischen Piura und Chicloya sind auf der 3 stündigen Fahrt im airconditioned Bus ringsum nur Sand, vereinzelt Büsche und Müll am Straßenrand zu sehen.
An unserem 'Reisetag' (6 - 7 Stunden Bus) konnten wir beim Zwischenstopp in Piura einige Dolares in peruanische Soles umtauschen und am Straßenstand erste peruanische Gebäckarten probieren. Nach Aussage von Alejandro und Lonely Planet sollen Gourmets in Peru eher auf ihre Kosten kommen. Ich hoffe das gilt auch für Vegetarier. Gegrillte Meerschweinchen (Cui) sind wirklich nicht meine Sache. Anbei Fotos vom Grenzübergang und der Busfahrt.
Seit meinem Urlaub in den USA '93 hab ich nicht mehr so endlos lange, gerade, mit dem Horizont verschmelzende Straßen gesehen.

Mittwoch, 21. März 2012

Vilcabamba - grandios

Was blueht denn da? Wenn das so weiter geht, wird Ralf noch zum Botaniker!
Das ist der Blick von der Terasse des Restaurants aus, das zum Hotel gehoert.
Unser bescheidenes Bad - die Dusche (rechts) ist die groesste, die mir in Hostels bisher untergekommen ist.
Der Weg vom Zimmer zum Restaurant / Bar-Bereich.
Eine echte ´Gratwanderung´, im wahrsten Sinne des Wortes!
Wohlverdiente Pause nach dem Aufstieg.
Fuer ein Foto ist es Ralf immer noch nicht hoch genug. Der ausgestreckte Arm bringt sicher noch ´nen Meter mehr!



Der erste Cappucchino in Vilcabamba - grad angekommen
 Grandios nicht nur das Hotel (Hostel moechte ich es nicht nennen, das wird dem Anwesen nicht gerecht), sondern auch die heutige Wanderung. Aus Sicherheitsgründen darf man nur noch mit Führer wandern, was vor zwei Jahren - als Schuepf die selbe Strecke schon einmal gewandert war - noch eigenverantwortlich möglich war. Fuer uns eine gute Gelegenheit, mit dem Fuehrer zu sprechen und die ein oder andere Information aus erster Hand zu bekommen. Die Meinung der Einwohner von Vilcabamba ueber die vielen ´reichen Ami´s´, die hier fuer ihre Altersruhesitze Land aufaufen und schicke Haeuser bauen, ist sehr ambivalent. Es kurbelt den Tourismus an und bringt Geld in die Kasse, aber die Einheimischen koennen es sich nicht mehr leisten, Land zu kaufen oder hier ein Haus zu bauen.

Die 360 Grad Aussicht vom Grat aus ist mit den Fotos nur unzureichend darzustellen.

Noch eine Bemerkung zum Rätsel: Es ist noch nicht gelöst! Die Richtung mit Schlafuntensilien passt allerdings schon ganz gut.

Dienstag, 20. März 2012

Bildrätsel

Ok,es kommt ...
TIPP 2:
Ja, es ist eine Macroaufnahme. @Ulrike: Es gehört deinem Ralli. Sollte es ein geklöppeltes Dingsbums sein, wäre es seins.
Ralf hat es zum Schlafen benutzt.
Das Wort hat 10 Buchstaben.
Jetzt reichts aber mit Hinweisen! Uli ist eindeutig im Vorteil, sollte sich also zurückhalten ;-)

Quirliges Loja

In Loja muss ich dem ansonsten sehr guten Reiseführer widersprechen, der davon schreibt, dass hier nicht viel los sei. Hier herrscht rege Betriebsamkeit, der Bär ist los! Nicht wie im Reiseführer bemerkt ... „hier sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht". Außerdem gibt es - wie auf den Fotos zu sehen - prächtige Häuser und nette Parks.
Auf dem Weg nach Vilcabamba als Zwischenstation gedacht, werden wir einen netten Abend hier verbringen. Z.B. in der 'Wiege der Künstler' (Cuna de Artistas).
Schüpf schaut übrigens aus dem Fenster unseres Zimmers (letztes Bild).

TIPP 1 zum Fotorätsel des letzten Post's: Es wurde während der Übernachtung im Cajas im Zelt aufgenommen.

Sonntag, 18. März 2012

Trecking im Parque Nacional Cajas

Achtung Lama! Sie laufen nicht nur ueberraschend auf die Strasse, sie hinterlassen auch die ein oder andere 'Tretmine' auf den Trails.





Blick aus dem Zelt auf die Lagune -  herrlich!

Unser Unterschlupf in der Wildnis - mit der Verpflegung fuers erste: Schokolade und Apfel!





Die typische Sumpfpflanze - oft die Rettung beim Durchqueren der sumpfigen Passagen. Sie bot einen sicheren Tritt ohne das Versacken im Schlamm ;-)

Aufstieg auf die 4250 m, der hoechste Punkt der Route.

Na? Was ist das wohl?


Entgegen der Hinweise im Reiseführer, Campingfreunde seien gewarnt, es könne nachts Frost bis minus 10 Grad geben, entschlossen wir uns wegen des aktuell warmen Wetters zur Trekkingtour. Am Freitag brachten wir die erste Etappe in 3 1/2 Std zügig hinter uns und konnten in Ruhe bei Tageslicht direkt an einer Lagune das Zelt aufbauen, uns häuslich einrichten und das Abendessen kochen (das ließ sich Ralf nicht nehmen). Unser Platz lag auf einer Höhe von 3900 m HüM.
Nach einer kalten Nacht, in der unsere Schlafsäcke ihr Bestes gaben - soll heißen, dass wir nicht froren - genossen wir die Einsamkeit in der einzigartigen Landschaft (nach Aussage der Parkverwaltung waeen wir die einzigen Camper im gesamten Nationalpark). Am heutigen Samstag standen dann 6 Stunden Wandern mit Gepäck auf dem Plan. Der Weg führte uns nicht nur bis über die 4250 m, sondern aufgrund der schlechten Markierung auch für ca. 1 Stunde in die Irre. Mithilfe von Karte und GPS-Daten bemerkten wir den Irrtum und konnten die Tour wie geplant - entsprechend groggy - zu Ende bringen. Wandern auf dieser Höhe mit Zeltgepäck ist dann doch ganz schön anstrengend!

Kleiner Nachtrag: Auf dem vorletzten Bild wasche ich gerade meine Schuhe aus. Am Ende des Treks waren sie voellig verschlampt und komplett durchnaesst!

Das letzte Bild ist ein neuerliches Raetsel. Da das letzte so schnell erraten wurde, diesmal ein bisschen schwieriger!

Seht auch bei http://schuepf.de nach, viele weitere schoene Fotos sind dort zu finden.

Freitag, 16. März 2012

Reservat Cajas - Wanderung durch Traumlandschaft

Wie Ralf in seinem Post schon bemerkt hat, war heute mal wieder ein traumhafter Tag.
In der Planung unserer Aktiviaeten ergaenzen wir uns einfach so gut, dass nur tolle Sachen dabei herauskommen.
Die Landschaft in Cajas ist derart beeindruckend, dass es unmoeglich ist, einfach so hindurch zu wandern.
Am liebsten haette ich mich auf einen Fels gehockt und ein paar Stunden Alles auf mich wirken lassen. Weil das nicht moeglich war, beschlossen wir, dass wir wiederkommen muessen.
Die Planungen laufen ... und werden heute Abend beim Essen ausgefeilt. Wahrscheinlich wird eine Nacht im Zelt im Cajas dabei herauskommen (wenn das Wetter weiter mitspielt).

Der grosse Felsblock erinnerte mich an den "splitted apple" in Neuseeland am Abel-Tasman-Track.

Das letzte Bild ist ein Raetsel fuer euch: Was verbirgt sich hinter diesem Herz? Was ist das?

Die erste richtige Loesung wird mit einer Mail mit einem Exklusiv-Foto belohnt!

Ihr werdet weiter auf dem Laufenden gehalten ....  LG Daniel