Samstag, 22. März 2008

Viel gesehen ... in Flores, Tikal, Rio Dulce, Livingston

Hallo zusammen! Leider komme ich zur Zeit nicht mit dem Schreiben nach...
Zu viele Erlebnisse in kurzer Zeit! Werde die Fotos nachreichen ...
Nach Xela bin ich weiter nach Flores gefahren, habe dort Tikal besucht, mich am See herumgeflezt und meine Probleme mit der Kreditkarte in den Griff bekommen. Sie funktioniert an den Automaten nicht, jetzt muss ich halt in eine Bank, um Geld abzuheben. Das ist meist mit 2 Stunden Wartezeit verbunden ;-(.
Tikal war umwerfend, ich habe einen Sonnenaufgang und das Dschungelerwachen von Tempel 4 aus miterlebt - Horden von Spidermonkeys und Bruellaffen schwingen sich durch die Baeume, jede Menge andere Tiere auf dem Erdboden .... es war umwerfend!
Nach Flores habe ich eine Nacht in Rio Dulce verbracht, bin anschliessend den gleichnamigen Fluss hinunter geschippert und habe mich fuer zwei Tage in Livingston eingenistet. Mir gefaellts in diesem Karibik-Ort sehr gut, es wird gerade in ganz Guatemala die "semana santa", also die Osterwoche gefeiert. Anders als bei uns wird die ganze Woche gefeiert und ausser Prozessionen gibt auch jede Menge anderer Feierlichkeiten mit Volksfeststimmung. Livemusik, Maerkte, alle Gualtemalteken haben frei und besuchen die Staedte, deshalb sind kaum Quartiere zu bekommen, weder Hotels noch Hostels. Deshalb bleibe ich auch bis Samstag hier, wo ich eine nette Unterkunft habe, die von einem Briten gefuehrt wird.
Naechster Zielort ist Porto Barrios, dann la Ceiba, schliesslich Utila - Bay Island mit Traumtauchplaetzen.
Melde mich von dort wieder , dann hoffentlich wieder mit Fotos ;-))

Sonntag, 16. März 2008

Vulkane Santa Maria und Santaguito

Am Samstag habe ich gemeinsam mit einem Amerikaner aus Seattle und Marivin - unserem Schulleiter - den Santa Maria Vulkan bestiegen. Damit wir gute Sicht haben sind wir um 4 Uhr morgens losgefahren. Die Bilder sind waehrend des Aufstiegs und auf dem Gipfel des Sana Maria entstanden. Gemeinsam mit uns sind mehrere Dutzend Einheimische gewandert, die wegen der bevorstehenden Semana santa Gebetsrituale auf dem Gipfel ausgefuehrt haben. Ein Video des Gesangs habe ich mit hochgeladen (wenns klappt). Danach wurden laut Klagegebete gesprochen und geweint.
Waehrenddessen hat der Santaguito , der kleinere aktive Bruder des Santa Maria, eine Aschewolke ausgestossen.
PS: Der Santa Maria ist etwa 3700m hoch.



Mayas - Pueblo San Andres

Auf einem Nachmittagsausflug habe ich mit 3 anderen Studenten das Dorf San Andres besucht.
Der SChulleiter hat uns herumgefuehrt und uns ein paar Sachen erklaert. Wie schon in Mexico haben sich auch hier die Religionen gemischt, so dass von den Maya eine Mischung aus roemisch-katholisch und alten Traditionen praktiziert wird. Auf einem der Bilder ist San Simon zu sehen, der Heilige des Dorfes. In einem Privat haus wird eine Puppe von ihm aufgestellt, entsprechend gestaltet und angebetet. Die Menschen kommen her, stecken ihm jedes mal eine frische Zigarrette in den Mund, zuenden sie an, trichtern ihm Rum in seinen Mund, schenken ihm Kerzen und andere Gegenstaende, die ein "Heiler" oder eine "Heilerin" ausgesucht hat und beten diese Figur an.
An einem Ort neben der Kirche konnten wir beobachten wie Dinge verbrannt wurden und dabei Gebet gesprochen wurden. Hier wird auch schwarze Magie angewandt, das heisst, wenn jemand einem anderen etwas Boeses wuenscht, werden entsprechende Dinge mitgebracht und bestimmte Rituale ausgefuehrt. So aehnlich also wie Vodoo bei den afrikanischstaemmigen Menschen.
Schon ein merkwuerdiges Gefuehl, dabei zuzusehen. Diese schwarze Magie wird allerdings in nur wenigen Pueblos praktiziert. Waehrend in Mexico absolutes Fotografieverbot herrschte, hatten die Leute hier nichts dagegen.



Spanischschule

Nach fast einer Woche Pause gibts jetzt mal wieder Nachricht von mir.
Der Einzelunterricht Spanisch - 5 (!) STunden am Tag hat zwar Spass gemacht, war aber auch ganz schoen anstrengend. Asucena, meine Lehrerin, war sehr nett und wir haben uns natuerlich nicht nur ueber die Sprache unterhalten. Da sie kein Englisch spricht, waren die Gespraeche fuer mich ganz schoen anstrengend und ohne Woerterbuch in der Hand ging wenig.
Auf dem Bild ist ein Raum der Schule zu sehen, in dem wir uns am Freitag Abend zum gemeinsamen Essen getroffen haben. Statt des Volunteering habe ich mich doch fuer die angebotenen Aktivivtaeten entschieden, da mein Spanisch fuer die Arbeit mit Kindern noch nicht gut genug ist.
An Aktivitaeten habe an Kochen, Besuch eines Maya-Pueblos, und Besteigung des Santa Maria Vulkans teilgenommen. Auf dem Bild sind von links nach rechts Heather, Paul, Mario, Marvin, ???, Neet, Thomas zu sehen. Marvin ist Chef vons Janze, Mario ein Lehrer, die anderen Studenten.

Mittwoch, 12. März 2008

Glueckwunsch, Luca!

Hej Luca! Alles Gute zum Geburtstag aus Guatemala!!!

Ich hoffe dir geht´s gut und deine Wuensche gehn in Eruellung!!

Ciao, Daniel

Sonntag, 9. März 2008

Panajachel - Lago de Atitlan




Das Wochenende in Panajachel war anstrengend, aber schoen. Nachdem ich mit dem Chickenbus 4 Stunden unterwegs war, fand ich schnell eine sehr guenstige Unterkunft. Fuer umgerechnet 2,50 EUR wohnte ich privat im Einzelzimmer. Am Samstag fuhr ich dann mit einer "Larcha" ueber den See nach San Pedro, wo ich dann 6 STunden auf den erloschenen Vulkan San Pedro kraxelte. Selten hatte ich einen so anstrengenden Wanderweg! Es ging ununterbrochen bergauf, aber die Aussicht von dort oben lohnte die Anstrengung. Ein wenig merkwuerdig verhielt sich der Fuehrer, den ich angeheuert hatte. Ohne Fuehrer soll man dort nicht wandern, weil es frueher schon mal zu Ueberfaellen gekommen sein soll. Nach einer Stunde am Berg wollte Pedro - der Fuehrer - dann ploetzlich ein zusaetzliches Trinkgeld, wenn ich bis zum Gipfel wollte. Nach Verhandlungen bin ich dann allein weiter gewandert und er wartete auf halbem Wege. Wahrscheinlich war er nur zu faul, den anstrengenden Anstieg mitzuwandern. Den Weg zu finden war kein Problem, unterwegs traf ich auch noch genuegend andere Wanderer.
In Panajachel sind mal wieder viele Touris, vor allem auch anspruchsvollere, so traf ich auch eine Gruppe Amis, Collegestudenten, die fuer die "springbreaks" mal eben eine Woche nach Guatemala fahren.
Heute bin ich mit Chickenbusses zurueck nach Xela gefahren und mittlerweile bei meiner Gastfamilie gelandet. Julietta und Cesar sind sehr nett, interessanterweise ist Julietta auch noch Schulleiterin einer Maedchenschule fuer 6 bis 12 jaehrige. Zwei Toechter und ein weiterer STundent aus Polen vervollstaendigen die Familie.

Etwas anstrengend ist es schon, nur noch Spanisch zu reden, aber so lernt man´s schliesslich am schnellsten.
Das Video habe ich abends in Panajachel aufgenommen. Hier wird schon fleissig fuer die semana santa geuebt. In der Woche vor Ostern wird hier kraeftig zelebriert! Nicht nur hier, in ganz Guatemala.

Samstag, 8. März 2008

Xela bzw. Quetzaltenango

Inzwischen bin ich in Guatemala, genauer gesagt in Xela bzw Quetzaltenango angekommen.
Die Busfahrt hierher war etwas stressig, vor allem weil ich mit Erlend, einem Norweger, mit dem ich den Tag verbracht hatte, im Hostel Billiard gespielt und ein bisschen abgefeiert hatte.
Der Ritt durch die Berge ist einfach ein Augenschmaus, Xela - hier sagen alle Xela statt Quetzaltenango - liegt noch hoeher als San Cristobal, so um die 2300 m. Mal wieder habe ich meine Plaene geaendert und hier einen Sprachkurs gebucht. ERstens sind hier nicht ganz so viele Touristen, deshalb ist der Ort etwas authentischer, zweitens ist noch guenstiger. Mit Unterbringung in einer Mayafamilie und 3 Mahlzeiten sowie 5 Einzelunterrichtsstunden taeglich sind 130 Dollar oder 940 Quetzales je Woche einfach unschlagbar guenstig.
Die ersten 5 Stunden hatte ich heute - nach dem Einzelunterricht war ich fix und fertig, war das anstrengend! Aber, Schuepf, so schnell lerne ich nun auch wieder nicht, dass ich dich mal eben einholen kann! Fuer einfachen Smalltalk reichts aber so langsam, wenn man die Grammatik mal nicht so wichtig nimmt.
Seit heute Abend bin ich in Panajachel am Atitlansee, eine 4 STunden Chickenbusfahrt hat mich hergefuehrt. Muss man mal erlebt haben, mit 3 Erwachsenen und 4 Kindern auf einer 2er Bank zu sitzen, ganz zu schweigen von dem Kram, den die alle mitschleppen. Dummerweise sind die Busse auch nicht auf meine Beinlaenge ausgelegt, ich muss mich regelrecht zusammenfalten.
Der Chickenbus kostet 2,5 Dollar, der normale Shuttle haette 13 Dollar gekostet.
Leider wurde es gerade dunkel, vom See habe ich also noch nicht viel gesehen - das hole ich morgen nach.
Fuer naechste Woche habe ich mir Volunteerwork vorgenommen. Die Schule organisiert Mitarbeit bei verschiedenen Projekten, ich wuerde gerne mit Streetskids arbeiten. Mal sehen war daraus wird.
Bis dahin liebe Gruesse und danke fuer die mails! SChreibt ruhig weiter, das motiviert mich, den Blog fleissig weiter zu schreiben. Beim Fotografieren habe ich schon stark nachgelassen. Manchmal merke ich erst hinterher, dass ich keine Fotos gemacht habe.








Dienstag, 4. März 2008

San Cristobal de las Casas

San Cristobal gefaellt mir richtig gut. Fuer den WEg hierher habe ich einen Tourbus genommen, der an drei netten Wasserfaellen hielt. Bei einem konnte man hinter den Cascaden zu einer Hoehle gehen, in denen die aus Neuseeland bekannten Glowworms und diverse Fledermaeuse anzutreffen waren. Im Bus traf ich nen netten Norweger, mit dem ich heute in San Cristobal unterwegs bin.
Auf einer Tour in umliegende Maya-Doerfer gabs einiges zu erleben. So wurde ich in einer Kirche (jawohl, roemisch-katholisch) Zeuge eines Rituals, bei dem eine Heilerin - um das Boese einer Krankheit aus einem Maedchen zu holen - mit einem Huhn ueber sich strich, immer wieder Gebete dabei sprach, anschliessend das Huhn ueber Kerzenflammen schwang und zu guter letzt dem Huhn das Genick brach. Das ist natuerlich nichts fuer mich! Aetzend!
Dabei liefen noch Touristen in der Kirche umher und beobachteten das Ganze. Es waren noch zwei weitere Huehner da, die auf das gleiche Schicksal warteten. Die Kirche ist unten auf dem Foto zu sehen.
Inzwischen konnte ich mal mehr als meine T-Shirts zum Einsatz bringen, ich habe also die warmen Sachen nicht umsonst mitgenommen. San Cristobal liegt auf ca. 2100 m Hoehe und wenn die Sonne untergeht, wirds ganz schoen kalt. Xela (Quetzaltenango), wo ich morgen hinfahren moechte, liegt noch ein wenig hoeher. Die Landschaft ist entsprechend schoen!
Diesen langen Bericht gibts aufgrund des Gratisinternets hier im "Posada Mexico", internationalen Hostels. Es gab sogar 10 Pesos Rabatt auf meine Jugendherbergskarte.
Machts gut, schreibt doch mal wieder, bis demnaechst, Daniel












Montag, 3. März 2008

Dana

Mensch Dana, leer mal dein Postfach! Meine Mails kommen immer wieder zurueck! Melde dich mal!

Palenque







Na endlich habe ich das gefunden, wonach ich mich gesehnt habe: Maya-Ruinen im Dschungel.

Die Nachtbusfahrt war gut, so dass ich ausgeschlafen in Palenque ankam und den Tag fuer die Besichtigung hatte.

Wunderbar am Berg im Dschungel gelegen, fast alle Gebaeude begehbar, nur etwa 10 Prozent der Gebaeude sind ausgegraben bzw. von der Vegetation befreit, so dass man auch in den Dschungel laufen und selbst auf Entdeckungstour gehen kann.

Zu meinem Glueck hatte ich dann noch einen kostenlosen Fuehrer, einen Geschichtsstudenten, der sein Englisch trainieren wollte - manchmal ist doch von Vorteil wenn man sich anquatschen laesst und sich auf ein Gespraech einlaesst.

Morgen fahr ich weiter nach San Christobal de las Casas, das auch sehr schoen sein soll.

Bis dahin viele Gruesse, Daniel

Zu den Bildern:

-Aussicht von meinem Zimmer im Hostel

-Bilder von den Ruinen

-Daniel vor seinem Lieblingsbaum

Samstag, 1. März 2008

Playa del Carmen - yucatan

Hallo Freunde! Nun also der erste Bericht aus Mexico.
Nachdem mir alle von Cancun abgeraten hatten, bin ich direkt nach Playa del Carmen durchgefahren. Hier gibts einen prima Strand und (leider) jede Menge (Pauschal-)Touristen! Es erinnert ein wenig an Mallorca in fruehen Tagen. Hier explodiert der Bauwahn regelrecht und es schiessen die Hotels aus dem Boden. Es sind viele Mexicaner aus Chiapas oder Mexico City mit im Hostel, die alle hergekommen sind um Arbeit zu finden - die meisten mit Erfolg. Wer eine Fremdsprache spricht, hat keine Probleme was zu finden.

Mein Ding ist das nicht und so werde ich nach meinem Besuch in Chitzen Itza und vielleicht noch einem Tauchgang heute nachmittag den Nachtbus nach Palenque nehmen. Der faehrt um 22 Uhr los und kommt nach 12 STd. morgens in Palenque an.
Nachdem ich viele Traveler getroffen und gesprochen habe, aendere ich meine Planung. Belize werde ich auslassen - dort soll es teuer und gefaehrlich sein (eine Bekannte von einem, den ich gesprochen habe, ist ausgeraubt worden) - und stattdessen in den Bundesstaat Chiapas fahren. Dort ist die Hochburg der Mayas, die alten Maya-Staetten dort sollen urspruenglicher sein - ausserdem darf man die Gebaeude besteigen, was in Chichen verboten ist - und die Berge locken mich auch dorthin.
San Cristobal de las Casas und anschliessend Antigua werden die naechsten Stationen sein. Inzwischen habe ich mich entschlossen, noch einmal 2 bis 3 Wochen Sprachkurs in Antigua einzulegen. Nach Infos aus erster Hand - ein Belgier ist gestern von dort eingetroffen - kann man fuer 150 Dollar die Woche bei einer Familie wohnen, wird verpflegt und bekommt 4 STunden am Tag Einzelunterricht. Ausserdem gibts dort aktive Vulkane, der Atitlan See ist in Reichweite und viele nette Traveler sind auch da.
Die Infos von anderen ergaenzen die Tips aus dem Reisefuehrer, so dass fuer mich die Route der naechsten Wochen an Klarheit gewinnt.

Schon merkwuerdig - ich vermisse immernoch Cuba! Die Insel hats mir ganz schoen angetan!

Auf den Fotos ist (von unten nach oben) folgendes zu sehen:
- Aussicht von der Dachterrasse meines Hostels
- Zentrum in Playa
- Beach in Playa
- klar, chitchen Iza ..
- der "Sacred Well" in Chitzen
- Kirche von Valladolid, der ersten spanischen Siedlung in Yucatan
- eine Cenote, in der ich schwimmen war







Donnerstag, 28. Februar 2008

Reiseroute

Hi zusammen! Seit dem Eintrag in Trinidad ist einiges passiert.
Nachdem ich nach Santiago de Cuba weitergereist und diese Stadt erkundet hatte - vom Balkon auf dem Bild, das in der Bildersammlung zu sehen ist, hatte Fidel 1959 den Sieg der Revolucion verkuendet - bin ich weiter nach Baracoa gereist. Ein kleiner Ort, in dem Strand, Sonne, Berge, Natur aber auch STrassenparty angesagt ist. Um mir die 18 stuendige Busfahrt von Santiago nach Habana zu ersparen, habe ich mir einen Flug fuer 100 CUC gegoennt.
Einen Tag habe ich noch fuers Abschiednehmen von Liane und Mercedes genommen, dann gings mit dem Flieger weiter nach Mexico/Cancun. Von dort bin ich direkt weiter nach Playa del Carmen gefahren, wo ich einen Backpacker/Hostel gefunden habe und nun die Vorzuege der guten Internetanbindung nutze.
Hier in Playa spielt sich das Gegenteil von Cuba ab - Kommerz pur!!
Ich glaub, wenn ich Chichen Itza gesehen hab, werde ich mich weiter in Richtung Sueden nach Belize verdruecken, um weiter nach Guatemala zu kommen. Diese Ami-Horden hier sind nicht mein Ding!

Cuba war das Beste, was ich bisher auf Reisen erlebt habe! Selten habe ich jeden Tag mit den Menschen so genossen! Also, nach Neuseeland ist Cuba auf Platz 1 gerueckt!

Ach ja, hab ich fast vergessen: In Habana hatte ich Gelegenheit, eine Grundschule zu besuchen. Der Lehrer - Carlos - ist ein Freund Lianes, so dass sich der Besuch gut einfaedeln liess. Ohne Frage ist das Bildungssystem das Beste am "System Cuba". Alle Cubaner machen einen gebildeten Eindruck - jeder muss schliesslich taeglich bis nach 16 Uhr und insgesamt mindestens bis zum 17 Lebensjahr zur Schule gehen. Die besuchte Klasse war ein 4. Schuljahr, die Aufgaben in der Mathestunde waren mit denen bei uns vergleichbar, die KInder seeeeeehr nett und diszipliniert. Sie wuerden mich und meine Klasse mal gerne besuchen, meinte ein Maedchen. Schaut mal bei den Fotos nach - da ist die Klasse zu sehen. Liane knipste das Foto.

Es ist auch ein Bild mit einer schwarzen Familie zu sehen. In Trinidad bat mich die Mutter, doch ein Bild von ihr mit ihren Kindern zu machen und es ihr von Deutschland aus zuzuschicken - da konnte ich nicht nein sagen. Leider kommt nur ein Teil der Post aus dem Ausland an, so versicherten mir mehrere Leute.

Ab jetzt werde ich hoffentlich haeufiger Gelegenheit haben, den Blog aktuell zu halten. Bleibt also dran!!

Revolucion!!

Diese Freundin bat mich, ihr T-Shirt zu fotografieren und es im Internet zu veroeffentlichen. Die Uebersetzung ist:
"Ich wollte Revolution, aber nicht so wenig!!"

Das war ihre Reaktion auf die Wahl Raul Castros als neuer Praesident.

Die Cubaner haben alle sehr viel Respekt vor Fidel, moegen aber Raul nicht.
Seit Fidels Ruecktritt ist eine staerkere Polizeipraesenz auf den Strassen zu spueren. Vor allem junge Leute warten ungeduldig auf Veraenderung. Wie es weitergeht, weiss niemand so genau. Zumindest wird in jeder Casa diskutiert.