Samstag, 12. Oktober 2019

Andalusien - Andalucia

Zeit für einen Text 😊.
Wir haben so viel erlebt, dass ich nur einen kleinen Teil aufschreiben kann.
Der Weg von Mérida nach Andalusien brachte ein Spektrum an Eindrücken. Von Hauptstraßen bis zu abgelegenen Traumpfaden, von flachen Abschnitten bis zum 10 % Anstieg war alles dabei.
Ein Wechsel von Steineichen, Weinreben, Korkeichen, Olivenbäumen und abgeernteten Feldern begleitete uns entlang der Strecke. Ein Highlight war der Aufstieg nach Zufre, einem idyllischem Ort arabischen Ursprungs, sowie die Weiterfahrt durch den Parque Natural de Sierra de Arecena y Picos de Aroche.
Ein landschaftlich umwerfender Weg, der uns immer wieder zum Staunen brachte.
Leider bekamen wir auf einem Campingplatz nahe Monesterio nächtlichen Besuch diebischer Art. Christianes Schuhe wurden verschleppt und einer war trotz intensiver Suche nicht auffindbar. Sehr kurios.
Inzwischen sind wir auf einem Camping  kurz vor Sevilla angekommen. Ab Montag gönnen wir uns eine Woche Sevilla in einem Apartment im Zentrum 😎.
Wie es anschließend weitergeht ... Ihr werdet es noch erfahren 🤞😉.
Übrigens, wusstet ihr, dass Europas größtes Solarturmkraftwerk hier in der Nähe steht? 20 Megawatt! Infos dort.













Solarturmkraftwerk, eins mit 10, eins mit 20 Megawatt Leistung.


Dienstag, 8. Oktober 2019

Extra-News 😃

Hej Olga und Alex, es hat so viel Spaß gemacht, Zeit mit euch zu verbringen. Danke dafür! Wir werden euch ganz sicher besuchen kommen.

Montag, 7. Oktober 2019

Cáceres- Mérida

Weil der Campingplatz uns sehr luxuriös mit einem privaten Bad verwöhnte und wir genügend Zeit für die Stadt haben wollten, blieben wir in Cáceres zwei Nächte. Die Stadt hat eine beeindruckende Altstadt sowie interessante Geschichte. Unter anderem hatte Franco hier im spanischen Bürgerkrieg zeitweise sein Hauptquartier.
Wir hatten das Glück einem kostenlosen Blueskonzert beiwohnen zu dürfen, das im Rahmen eines Festivals gegeben wurde. Ebenso wurden wir Zeuge von mehreren Hochzeiten bzw. Foto-Sessions in der Altstadt.
Eine besondere Freude war der nette Abend mit Olga und Alex, die mit ihrem Zelt unsere Nachbarn waren. Wir tauschten Erlebnisse aus und trafen uns dann in Mérida wieder.
Zwei sehr sympathische, weltoffene Menschen aus Berlin, mit denen ich gern in Kontakt bleiben würde, teilen wir doch die Liebe fürs Reisen und die Neugier an anderen Kulturen miteinander.
Auf den letzten Etappen dürften wir regelmäßig die hier verbreiteten Gänsegeier beobachten, die teilweise gemeinsam mit den Rotmilanen am Himmel ihre Kreise ziehen. Weiter nördlich hatten wir auch einmal zwei spanische Kaiseradler gesichtet. Während wir seit Frankreich häufig Pinien und Akazien zu Gesicht bekamen, kommen zu den Steineichen, Korkeichen und Olivenbäumen nun die Eukalyptusbäume dazu.

Nun trennen uns noch 3 bis 4 Etappen von Sevilla 😲 - kaum zu glauben, dass wir tatsächlich die Strecke bis hierher pannenfrei gemeistert haben (Der Tacho weißt 3684 gefahrene km aus). Wenn alles klappt, kommt A.P. aus PB (😁) für ein Treffen nach Sevilla und bietet für uns die Gelegenheit, anschließend mit ihm zurückzufahren. Ich überlege noch, ob ich die Tour nicht verlängere und noch Portugal erkunde. Das geniale Wetter hier sowie das geliebte Globetrotter-Leben locken mich ungemein, das herbstlich-kalte Wetter in Paderborn dagegen weniger, auch wenn ich Familie und Freunde sehr vermisse. Vamos a ver 🤞😎. 











Donnerstag, 3. Oktober 2019

Extremadura

Wir dachten, nach zwei Monaten hätten wir die Highlights schon gesehen, doch weit gefehlt. Während die Strecken durch das südliche Kastilien nichts Neues mehr zu bieten hatten, überraschte uns in und südlich von Salamanca die 'Ruta de la Plata' mit landschaftlichen Leckerbissen. Die Extremadura verwöhnt mit lichten Steineichen- oder Olivenwäldern, Steinformation und geschwungenen Bergketten, sodass ich mich sofort in die Landschaft verliebte. Besondèrs die Gegend um "Los Santos" mit einem Granit-Skulpturenpark hatte es uns angetan. Eine kurze Nachfrage bei Miguel Angel ergab, dass es kein Problem sei, dort zu campen. Es wurde einer der romantischsten Abende der Tour und für mich eine Nacht auf einem Steinplateau unter dem Sternenhimmel. Nach stundenlangem Sternegucken schlief ich dann irgendwann ein.
Die letzten beiden "Fahrtage" führten uns über Bejar und Plasencia zum See 'Embalse de Jose Maria Oriol', der uns eine weitere 'wilde' Zeltnacht beschert. Hier stoßen wir mal wieder auf Pilger, die von Sevilla die Ruta de la Plata entlang nach Santiago de Compostela unterwegs sind. Auf dieser Strecke sind es deutlich weniger als auf dem Camino frances.
Von Sevilla trennen uns noch weniger als 400 km und die Städte Caceresund Merida.