Montag, 21. August 2017

Wandern im Berchtesgadener Land

Gemeinsam mit Pavol erlebten wir eine schöne Zeit im Berchtesgadener Land. Schon lange hatten wir vor, uns nach der Zeit in Bratislava noch einmal zum Wandern zu treffen. Endlich fanden sich 4 gemeinsame Tage, die wir am Königsee mit Wandern verbrachten. Pavol ließ es sich nicht nehmen, den Grünstein-Klettersteig auszuprobieren. Dies - sowie seine "Yoga"-Einlagen musste ich auf Fotos festhalten.
Unsere schönste Wanderung führte uns vom Königssee aus über die Königsbach- sowie Priesberg- zur Gotzenalm und wieder zurück. Die 24 km lange Tour bot in jeder Hinsicht vieles: Sonne, Aussicht, zur Freude Pavols viele Beeren, Anstrengung und ...  fehlt noch etwas? Freude!
Auch der Ausflug nach Bartolomä war schön, wo ich mich vorbereitend schon einmal für die "Watzmanntour"  umschaute.
Die Unterkunft in Schwöb war schön, auch wenn die Hauswirtin sich täglich etwas Sorgen machte, ob wir uns nicht zuviel vorgenommen hatten. Und nun lasse ich die Bilder sprechen (und täglich grüßt das Murmeltier ;-) )















Donnerstag, 17. August 2017

Kurzer Stop im Frankenjura

In diesem Sommer hatten wir mehrere Treffen mit Freunden eingeplant, die in den letzten Jahren nicht zustande gekommen waren. Schon lange freuten wir uns auf ein Wiedersehen mit Esther!
Auf dem Weg in Richtung Berchtesgaden, wo wir uns mit Pavol verabredetet hatten, stoppten wir für zwei Übernachtungen im FraJu, um einen ganzen Tag mit ihr zu verbringen.
Auf einer schönen Runde durch vier Täler rund um Gößweinstein genossen wir es, ausführlich zu quatschen und Zeit miteinander zu verbringen. Am Ende des Tages kam dann die Idee auf, 2018 doch wieder ein paar Tage gemeinsam im FraJu zu verbringen. Ja! Lass uns das machen!



Sonntag, 6. August 2017

Der Inn-Radweg - von Maloja im Engadin bis nach Passau

Die Pläne für die Radtour im Sommer änderten wir kurzfristig um. Ursprünglich wollten wir von Budapest aus dem Donauradweg folgen, stattdessen entschieden wir uns für den Inn-Radweg.
Los ging es am 24.7.2017 am See von Maloja bei ziemlich trübem Wetter. Es waren häufige Regenschauer und kühle Temperaturen  angesagt. Mit guter Ausrüstung ist das kein Problem und die Regenausstattung hielt dicht. Die Landschaft und die hübschen Engadiner Ortschaften - mal abgesehen von den touristischen Spots wie St. Moritz - nahmen uns mit ihrem Charme sofort gefangen. Die sportliche Herausforderung war allerdings größer, als ich vermutet hatte. Nach der zweiten Etappe am 25.7. staunte ich nicht schlecht, als bei der Ankunft in Landeck ein Höhengewinn von 2700 m auf dem Display erschien. Start auf einer Höhe von 1669 m, Ankunft auf 797 m, Höhenverlust 3543 m. Meine erschöpften Beinmuskeln bestätigten mir die Angaben ohne Widerrede: Das war mit ca. 15 kg Gepäck am Rad richtig anstrengend!
Ab Landeck wurde der Wegverlauf flacher, der Inn etwas ruhiger, die Ortschaften und Biergärten häufiger sowie das Wetter immer besser - es wurde für uns gemütlicher.
Ein Abstecher zum Vomper Berg, wo wir meine Schwester Isabell besuchten, sorgte noch einmal für "dicke Beine" der heftige Anstieg brachte uns ordentlich ins Schwitzen.
Unsere Übernachtungsstationen waren Guarda, Landeck, Innsbruck, Wörgl, Schechen (bei Rosenheim), Wasserburg a.I., Passau.
Die Fotos zeigen unter anderem unsere "Kaffeepausen-Lieblingsplätze" sowie weitere Eindrücke.






















Wer meine Routen laden möchte, findet hier mein Viewranger-Profil:

Sonntag, 28. Mai 2017

Wandern in der Pfalz - der Sagenweg im Felsenland

Das lange Wochenende nach Christi Himmelfahrt bot sich für ein Wanderwochenende an. Nach ein paar Jahren Pause ließen wir die Tradition wieder aufleben, Streckenwandern in einem Mittelgebirge in Angriff zu nehmen.
Schon lange hatte ich den Pfälzer Wald ins Auge gefasst, ist er doch das größte zusammenhängende Waldgebiet in Deutschland. Nach einigen Recherchen entschied ich mich recht schnell für den Sagenweg, weil viele Felsen - auch solche, die zum Klettern geeignet sind - am Weg liegen.
Da wir nur 3 Wandertage zur Verfügung hatten, reduzierte ich die Tour auf die Südschleife. Wir starteten also am Donnerstag morgen in Bundenthal, am Samstagnachmittag sollten wir nach etwas mehr als 50 km wieder dort ankommen. Unsere Etappen gestalteten sich wie folgt: 1. Tag: von Bundenthal bis Schönau, 18,6 km, 1067 Hm (Track Bundenthal - Schönau). 2. Tag bis Fischbach, 19,7 km, 873 Hm (Track Schönau - Fischbach). 3. Tag bis Bundenthal 14,2, 602 Hm (Track Fischbach - Bundenthal) mit anschließender Rückfahrt nach Paderborn.
Das Besondere an dieser Tour sind die vielen Burgruinen mit grandiosen Ausblicken, die Felsformationen die jederzeit zum Bouldern und Klettern einladen, der schier endlos scheinende Wald und die vielen Tiere, die wir im Biospärenreservat beobachten konnten. Rehe, ein Wilschweinfrischling, balzende Zauneidechsen, Wasser- und Teichfrösche, viele Vögel und diverse Insekten, von denen die Libellen eindeutig die schönsten waren, ließen und während der Wanderung immer wieder innehalten. Nun lasse ich die Bilder sprechen ;-):