Die Pläne für die Radtour im Sommer änderten wir kurzfristig um. Ursprünglich wollten wir von Budapest aus dem Donauradweg folgen, stattdessen entschieden wir uns für den Inn-Radweg.
Los ging es am 24.7.2017 am See von Maloja bei ziemlich trübem Wetter. Es waren häufige Regenschauer und kühle Temperaturen angesagt. Mit guter Ausrüstung ist das kein Problem und die Regenausstattung hielt dicht. Die Landschaft und die hübschen Engadiner Ortschaften - mal abgesehen von den touristischen Spots wie St. Moritz - nahmen uns mit ihrem Charme sofort gefangen. Die sportliche Herausforderung war allerdings größer, als ich vermutet hatte. Nach der zweiten Etappe am 25.7. staunte ich nicht schlecht, als bei der Ankunft in Landeck ein Höhengewinn von 2700 m auf dem Display erschien. Start auf einer Höhe von 1669 m, Ankunft auf 797 m, Höhenverlust 3543 m. Meine erschöpften Beinmuskeln bestätigten mir die Angaben ohne Widerrede: Das war mit ca. 15 kg Gepäck am Rad richtig anstrengend!
Ab Landeck wurde der Wegverlauf flacher, der Inn etwas ruhiger, die Ortschaften und Biergärten häufiger sowie das Wetter immer besser - es wurde für uns gemütlicher.
Ein Abstecher zum Vomper Berg, wo wir meine Schwester Isabell besuchten, sorgte noch einmal für "dicke Beine" der heftige Anstieg brachte uns ordentlich ins Schwitzen.
Unsere Übernachtungsstationen waren Guarda, Landeck, Innsbruck, Wörgl, Schechen (bei Rosenheim), Wasserburg a.I., Passau.
Die Fotos zeigen unter anderem unsere "Kaffeepausen-Lieblingsplätze" sowie weitere Eindrücke.
Wer meine Routen laden möchte, findet hier mein Viewranger-Profil:
Sonntag, 6. August 2017
Sonntag, 28. Mai 2017
Wandern in der Pfalz - der Sagenweg im Felsenland
Das lange Wochenende nach Christi Himmelfahrt bot sich für ein
Wanderwochenende an. Nach ein paar Jahren Pause ließen wir die Tradition
wieder aufleben, Streckenwandern in einem Mittelgebirge in Angriff zu
nehmen.
Schon lange hatte ich den Pfälzer Wald ins Auge gefasst, ist er doch das größte zusammenhängende Waldgebiet in Deutschland. Nach einigen Recherchen entschied ich mich recht schnell für den Sagenweg, weil viele Felsen - auch solche, die zum Klettern geeignet sind - am Weg liegen.
Da wir nur 3 Wandertage zur Verfügung hatten, reduzierte ich die Tour auf die Südschleife. Wir starteten also am Donnerstag morgen in Bundenthal, am Samstagnachmittag sollten wir nach etwas mehr als 50 km wieder dort ankommen. Unsere Etappen gestalteten sich wie folgt: 1. Tag: von Bundenthal bis Schönau, 18,6 km, 1067 Hm (Track Bundenthal - Schönau). 2. Tag bis Fischbach, 19,7 km, 873 Hm (Track Schönau - Fischbach). 3. Tag bis Bundenthal 14,2, 602 Hm (Track Fischbach - Bundenthal) mit anschließender Rückfahrt nach Paderborn.
Das Besondere an dieser Tour sind die vielen Burgruinen mit grandiosen Ausblicken, die Felsformationen die jederzeit zum Bouldern und Klettern einladen, der schier endlos scheinende Wald und die vielen Tiere, die wir im Biospärenreservat beobachten konnten. Rehe, ein Wilschweinfrischling, balzende Zauneidechsen, Wasser- und Teichfrösche, viele Vögel und diverse Insekten, von denen die Libellen eindeutig die schönsten waren, ließen und während der Wanderung immer wieder innehalten. Nun lasse ich die Bilder sprechen ;-):
Schon lange hatte ich den Pfälzer Wald ins Auge gefasst, ist er doch das größte zusammenhängende Waldgebiet in Deutschland. Nach einigen Recherchen entschied ich mich recht schnell für den Sagenweg, weil viele Felsen - auch solche, die zum Klettern geeignet sind - am Weg liegen.
Da wir nur 3 Wandertage zur Verfügung hatten, reduzierte ich die Tour auf die Südschleife. Wir starteten also am Donnerstag morgen in Bundenthal, am Samstagnachmittag sollten wir nach etwas mehr als 50 km wieder dort ankommen. Unsere Etappen gestalteten sich wie folgt: 1. Tag: von Bundenthal bis Schönau, 18,6 km, 1067 Hm (Track Bundenthal - Schönau). 2. Tag bis Fischbach, 19,7 km, 873 Hm (Track Schönau - Fischbach). 3. Tag bis Bundenthal 14,2, 602 Hm (Track Fischbach - Bundenthal) mit anschließender Rückfahrt nach Paderborn.
Das Besondere an dieser Tour sind die vielen Burgruinen mit grandiosen Ausblicken, die Felsformationen die jederzeit zum Bouldern und Klettern einladen, der schier endlos scheinende Wald und die vielen Tiere, die wir im Biospärenreservat beobachten konnten. Rehe, ein Wilschweinfrischling, balzende Zauneidechsen, Wasser- und Teichfrösche, viele Vögel und diverse Insekten, von denen die Libellen eindeutig die schönsten waren, ließen und während der Wanderung immer wieder innehalten. Nun lasse ich die Bilder sprechen ;-):
Montag, 17. April 2017
Klettern in Kroatien - Velika Paklenica
In den vergangenen Jahren war ich mit Freunden immer wieder mal eine Woche in ein Klettergebiet gereist. Nach Frankenjura, Donautal und sächsische Schweiz fiel die Wahl diesmal auf Kroatien, weil in den Osterferien das Wetter in Dalmatien lockte. Es hielt, was es versprach: Vom 8. bis 16.04.2017 hatten wir eine Woche Sonne pur, tagsüber um die 20 Grad. Ideale Bedingungen, um Sportkletter-Routen oder Mehrseillängen zu klettern. Der neue Kletterführer , den es am Kiosk in der Schlucht der Velika Paklenica zu kaufen gab, bot mit detaillierten Fotos und Routenbeschreibungen alles was das Kletterer-Herz begehrt. Die vielen Möglichkeiten führten zur Qual der Wahl, war es doch in einer Woche nicht annähernd möglich, die verschiedenen Felsen bzw. Sektoren durchzuprobieren. Die kurzen Routen direkt am Wegesrand waren knackig bewertet und die älteren etwas speckig, weil sie sich großer Beliebtheit erfreuen. In der Ferienwoche vor Ostern war der Betrieb zwar rege, aber nicht überfüllt. Das änderte sich am Karfreitag. Scharen pilgerten in die Schlucht und es ergaben sich teilweise Wartezeiten vor und in den beliebten Routen. Der Fels ist griffig und scharfkantig, was für gute Tritte und Griffe sorgte, aber leicht zu Aufschürfungen an den Fingern sorgte.
Unsere Unterkunft befand sich direkt an der Straße, die zum Eingang 1 des Nationalparks führte. Wir konnten in 20 bis 60 Minuten die Einstiege zu Fuß erreichen. Da auch die Infrastruktur des Ortes Starigrad nichts zu wüschen übrig ließ, verbrachten wir eine schöne Woche dort.
Natürlich durfte ein Ausflug in das nahegelegene Zadar mit der schönen Altstadt und der genialen Meeresorgel nicht fehlen. Eine empfehlenswerte Wanderung durch die Paklenica-Schluchten habe ich an anderer Stelle beschrieben.
Sonntag, 16. April 2017
Wandern von der Mala Paklenica zur Velika Paklenica
Urlaub in Starigrad - Klettern und Wandern im Nationalpark Paklenica. Einen Tag - Donnerstag - hatte ich als Wandertag auserkoren. Gemeinsam mit Susanne und Joda machte ich mich auf zur Durchschreitung der wilden Paklenica-Schluchten. Über knapp 18 km und ca. 900 hm erwanderten wir die Natur der relativ einsamen Schlucht der kleinen Paklenica, durch die wir bis zur Hochfläche aufstiegen. Der Abstieg in die Schlucht der großen Paklenica bedeutete gleichmaßen das Betreten des Kletter-Paradieses mit vielen Touristen. Der Aufstieg war anspruchsvoll ohne festen Weg und führte überwiegend durch das Flussbett über Geröll, Gestein und kleinere Kletterstellen. Mit Erreichen der Hochfläche ging es über Pfade und Wanderwege weiter.
Die Trinkpausen und Sightseeing-Stops eingerechnet benötigten wir ca. 8 Stunden bis zum Cafe im Bereich der Kletterwände in der Velika Paklenica.
Rundum ein wunderschöne, wenn auch anstrengende Wandertour - Danke für den schönen Tag, Joda und Susa!
Hier gibt's die Route bei ViewRanger: Route Mala und Velika Paklenica
Die Trinkpausen und Sightseeing-Stops eingerechnet benötigten wir ca. 8 Stunden bis zum Cafe im Bereich der Kletterwände in der Velika Paklenica.
Rundum ein wunderschöne, wenn auch anstrengende Wandertour - Danke für den schönen Tag, Joda und Susa!
Hier gibt's die Route bei ViewRanger: Route Mala und Velika Paklenica
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