Freitag, 22. Juli 2016

Isla del Sol Fotos

Leider lassen sich hier auf der Insel keine Fotos mehr posten. Das hole ich nach, wenn wir wieder auf dem Festland sind.
Wir starten heute das Erwandern der Insel.

Donnerstag, 21. Juli 2016

Isla del sol

Das Highligt unserer bisherigen Reise: die autofreie Insel auf dem Lago de Titicaca.  Welch glückselige Ruhe! Höchstens ein paar Eselsrufe oder Hammerschläge unterbrechen die Stille. Geniale Aussicht direkt von unserem Bett aus. Wir sind spontan 'solo ida' zur Insel gefahren und haben uns von Iver - einem zwölfjährigen Inseljungen - zum Hostel Intikala führen lassen. Das Zimmer liegt traumhaft! (siehe Fotos). Wir überlegen, ob wir nicht ein paar Tage länger bleiben. Das Licht und die Luft sind unglaublich. Unser Hostel liegt auf ca.3900 m Höhe. Nachts wird es allerdings sehr kalt, teilweise mit Frost.
Nach dem Glauben der Inka sind hier die Geschwister Sonne und Mond geschaffen worden. Auch die ersten Inkas - Manco Capac und Mama Occlo - sind auf der Isla del Sol erschaffen worden. Sie bekamen einen Stab in die Hand uns sollten sich auf den Weg begeben. Wo der Stab fest im Boden stecken blieb, sollten sie sich niederlassen. So entstand Cusco und später daraus das Inkareich.
Auf der Isla del Sol (die Isla de la Luna liegt übrigens nebenan) sollen nach neuesten archäologischen Erkenntnissen schon 6000 vor Ch. Menschen gesiedelt haben.
Morgen erkunden wir die Insel - dann gibt's weitere Bilder.

Puno

Arequipa liegt hinter uns - ein Tag in Puno inzwischen auch. Nach Ankunft am Terminal Terrestre nahmen wir.ein Tuktuk zum Hostel. Die dünne Luft auf ca. 3800 m macht sich bemerkbar und wir wollten die verkaterten Beine nicht mit einem Marsch (mit je 17 kg Gepäck) quer durch die Stadt strapazieren.
Im Hostel zeigte sich der fast volle Mond von seiner hellsten Seite - auf dem Foto könnte man ihn glatt mit der Sonne verwechseln. Nun sind wir also in der Folklorehauptstadt Perus angekommen. Statt wie geplant landeten wir  beim Stadtrundgang nicht bei den Tiendas Artesanias im Hafen, sondern blieben am Plaza de Armas in der Menge bei einem Fest stecken. Die Schulen des Bezirks präsentierten mithilfe der kostümierten Kinder die Geschichte de Landes und bereiten damit den kommenden Nationalfeiertag vor. Nach zweieinhalb Stunden Unterhaltung und farbenfrohen Kostümen mussten wir das Fest leider verlassen - unser Bus nach Copacabana fuhr am frühen Nachmittag. 
Mittlerweile haben wir die  bürokratischen Grenzformalitäten hinter uns gebracht, ein paar neue Stempel im Pass und im Hostel in Copacabana eingecheckt. Die Geldwechselei lässt deutlich werden, wie schön wir es dochin Europa mit dem € haben. Nun müssen wir mit Boliviano rechnen.
Der Blick auf den großen Lago de Titicaca ist gigantisch schön, auch wenn der Ort ein wenig zu sehr touristisch ist. Morgen geht's dann auf die Isla del Sol. Ein lang gehegter Traum!

Mittwoch, 20. Juli 2016

Canyon del Colca - Trekking- Tour

Auf zum Trekking in den Canyon del Colca, dem zweittiefsten Canyon der Welt. Da mir die Tour vor vier Jahren mit Ralf soviel Spaß gemacht hatte, wanderte ich sie mit Christiane gern noch einmal. Am ersten Tag fuhren wir mit dem Bus zunächst bergan bis Chivay, nach dem Frühstück dann weiter zum Mirador del Condor, wo wir viele Condore beim kreisen in der Thermik beobachten konnten. Kurz vor Cabanaconde begann der Trek dann. 3 Stunden über 1000 Höhenmeter hinab in die Schlucht - das ging sehr in die Knie! Die Aussichten und die Vorträge unseres Führers Rafael boten dafür reichlich Freude. Unten angekommen gabs Mittagessen in einem Dorf mit Erholungspause. Die restlichen 3 Stunden verliefen in der Schlucht entlang bis zur "Oase". Die müden Glieder konnten wir in einem Pool entspannen :).
In den letzten 4 Jahren hat sich viel geändert. Während wir damals noch mit 10 Leuten und ohne Strom in strohgedeckten Hütten übernachteten, waren diesmal ca. 50 Touristen dort, mit Strom und gemauerten Hütten. Der Tourismus in Peru ist auf dem Vormarsch. Sehr viele Franzosen und Holländer trafen wir schon in Arequipa, nur wenige Deutsche. Auch das hat sixh verlagert.
Am nächsten Tag mussten wir um 5 Uhr starten, um den 3 1/2 stündigen Aufstieg am kühlen Morgen hinter uns zu bringen. Wieder mussten über 1000 Hm überwunden werden. Ein paar Teilnehmer kapitulierten und ließen sich auf dem Rücken von Maultieren den schmalen Weg hinauftragen. Wir hielten durch und kamen kurz nach Sonnenaufgang am Rand dea Plateaus an (siehe Gruppenfoto). Nach dem Frühstück in Cabanaconde konnten wir uns in Aguas Calientes (heißen Quellen) entspannen und erholen. Der Rückweg nach Chivay und dann nach Arequipa wurde durch etliche Miradores aufgelockert. Unter anderem hielten auf der Passhöhe des Altiplanos auf 4910 m Höhe.
Viel Glück hatten wir mit unserer Gruppe: 2 Kanadierinnen, 1  Spanier mit seiner neuseeländischen Freundin, Kathy aus Deutschland und zwei Holländer. Die Stimmung war super, die Gespräche ein Gemisch aus Englisch, Spanisch und Deutsch :). Nach geschafftem Aufstieg stellten wir uns zum Gruppenfoto zusammen. Heute (Dienstag) sitzen wir im Bus nach Puno, der peruanischen Stadt am Titicacasee auf ca. 3800 m.

Der Beginn des Treks - der Abstieg wartet.
Die Condore steigen ohne einen Flügelschlag auf - die Thermik machts möglich.
Unsere Luxushütte :-D
Papayas Limonas wachsen direkt vor unserer Hütte - Avocados ein paar Meter weiter. Die schmecken ... so lecker.
Nach vollbrachtem Aufstieg! Die Oberschenkel brennen, aber das sieht man ja nicht :)
Die heißen Quellen kommen mit 80 Grad aus der Erde und werden mit dem Colca - Wasser passend gemischt. Die Vulkane in der Nähe sorgen für die Heizung.
Da ist ein noch aktiver Vulkan. Zum Glück spuckt er nur wenig Asche.
Highest point at 4910 metres above sealevel.
Vikunjas
Alpaka beim Grasen.
Und? Alpaka, Llama, Vikunja oder Guanaco? Wer löst das Rätsel? Zu gewinnen gibts nen Cappuccino mit Fotovortrag bei uns zu Hause - nach den Ferien versteht sich.
Ein Heiratsantrag auf arequipanisch. Vor der Kathedrale und allen Menschen konnte die angebetete nicht Nein sagen.