Nachdem wir den Ostertrubel am Strand von Paracas ausgiebig erleben durften, gings heute mit einer Tour nach Ica und Huaca China weiter.
Ica und das nahegelegene Pisco sind, wie der Name verrät, für Wein und Pisco-Herstellung berrühmt. Während der Besichtigung eines Weinguts ließen wir uns nicht nur die Piscoherstellung erklären, sondern kosteten diverse Pisco und Weinprodukte. Naturalmente en Ica hay el mejor Pisco! En Chile el es peor.
Danach wurden wir Zeuge der Verrücktheiten von Huaca China. Das 'Sandboarden' auf den riesigen Sandünen kann ich noch nachvollziehen. Auch das Befahren mit Sandbuggys entbehrt nicht eines Spaßfactors. Aber das Baden im stinkenden Wasser der kleinen Lagune ist fast ekelerregend. An der einen Seite baden die Leute, auf der anderen pinkeln sie direkt ins Wasser. Die peruanischen Touristen fielen wie Heuschrecken über die an sich malerische Oase her. Sehr witzig waren auch die picknickenden Menschen, die sich direkt unter den Verbotsschildern in der Grünanlage niederließen.
Für uns gehts jetzt weiter nach Arequipa - die Wartezeit im Busbahnhof verkürze ich gerade mit dem Schreiben des Blogeintrags. Sobald WLan in Reichweite ist, schicke ich den Beitrag ab. ;-)
Sonntag, 8. April 2012
Donnerstag, 5. April 2012
Islas Balestas - das kleine Galapagos
Am Strand von Paracas geht es sehr touristisch zu, insbesondere zu den Osterfeiertagen. Glücklicherweise haben wir rechtzeitig daran gedacht, das Quartier zu reservieren, sonst wäre es eng geworden.
Um die Islas Balestas mit den Zig-Tausenden Vögeln sehen zu können, mussten wir uns einem Touritrip anschließen. Die Eindrücke konnte ich mit meiner Handykamera nur unzureichend einfangen. Die Inseln sind übrigens Ursprung des 'Guano-Dünger'- Booms. Zum Schutz der brütenden Vögel ist der Abbau heute stark eingeschränkt, obwohl die Vogelmassen weiterhin jede Menge Sch..... dort hinterlassen.
Um die Islas Balestas mit den Zig-Tausenden Vögeln sehen zu können, mussten wir uns einem Touritrip anschließen. Die Eindrücke konnte ich mit meiner Handykamera nur unzureichend einfangen. Die Inseln sind übrigens Ursprung des 'Guano-Dünger'- Booms. Zum Schutz der brütenden Vögel ist der Abbau heute stark eingeschränkt, obwohl die Vogelmassen weiterhin jede Menge Sch..... dort hinterlassen.
Dienstag, 3. April 2012
Lima aus meiner Sicht ...
Nun ein wenig Text zu den Fotos.
Lima hat mich positiv überrascht. Nach den verschmutzten Städten im Norden und den Müllhalden an den Straßen hatte ich eine stinkende Großstadt erwartet. Stattdessen erfreue ich mich an sauberen Plätzen und Straßen und gepflegten Grünanlagen. Rund um die Uhr ziehen Saubermänner und -frauen durch die Straßen um Müll zu entsorgen (vielleicht vermehrt wegen der Semana Santa). Nach einem Tag in der Altstadt, an dem wir abends den Prozessionen am Palmsonntag zusehen konnten, fuhren wir mit recht neuen 'Metropolitan'-Buslinie am Nobelviertel San Isidoro vorbei nach Miraflores, dem Stadtviertel am Strand. Dort trafen wir auf ein voll auf Tourismus und Kommerz ausgerichtetes Viertel, das mit einer großen Einkaufsmeile über dem Strand protzt. Reisende aller Länder versammeln sich hier, die meisten aus den 'Estados Unidos'. Das ist sicher nicht mein Ding!
Die ca.6 km lange Fahrt - wie alle Fahrten - mit dem Metrobus kostet umgerechnet ~ 0,40 €. Da kann man nicht meckern.
Die Polizeipräsenz vermittelt einem ein sicheres Gefühl, auch wenn man nie weiß, ob dem so ist.
Der Park mit den Wasserspielen hat uns derart beeindruckt, dass wir am letzten Tag noch einmal dorthin möchten. Unter anderem erfuhren wir, das in Lima pro Person doppelt so viel Wasser verbraucht wird, wie in Deutschland. Eine Initiative soll das ändern. Im Park wurden wir noch Zeuge einer großen Demo für die Inclusion von Autisten in die Regelschule. ;-)
Während einer Ruhepause in einem Park lauschten wir den Gedichten und Texten eines Literaturevents, als eine Gruppe von Schülern zu uns kam und uns über die Vorträge interviewte. Die sprachlichen Hürden führten zu manchen Lachern! Zum Schluss mussten sie noch ein Beweisfoto für ihren Lehrer machen.
Nach Huaraz gibt es also auch in Lima ein paar Pluspunkte für Peru.
Anbei noch ein paar Fotos von Miraflores und der Metro.
Montag, 2. April 2012
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